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10 Thesen zur künftigen Rolle von Content-Management-Systemen | Computerwoche | Dr. Ulrich Kampffmeyer | PROJECT CONSULT Unternehmensberatung | 2007

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1 1 Computerwoche ECM 2007 Dr. Ulrich Kampffmeyer PROJECT CONSULT Unternehmensberatung Dr. Ulrich Kampffmeyer GmbH Breitenfelder Straße Hamburg © PROJECT CONSULT 2007 Vision Thesen zur künftigen Rolle von Content-Management-Systemen Dr. Ulrich Kampffmeyer IDG Executive Programm ECM 2007: Mehr Daten effizienter managen Frankfurt, 07. November 2007 P R O J E C T C O N S U L T Unternehmensberatung Dr. Ulrich Kampffmeyer GmbH

2 2 Computerwoche ECM 2007 Dr. Ulrich Kampffmeyer PROJECT CONSULT Unternehmensberatung Dr. Ulrich Kampffmeyer GmbH Breitenfelder Straße Hamburg © PROJECT CONSULT 2007 Einführung | Status Quo Definition Komponenten Analysten Akzeptanz 10 Thesen | Trends des kommenden Jahres 2.0Prozessmanagement KonsolidierungIntegration SegmentierungCompliance SOASicherheit SaaSInformationsmanagement Ausblick | Wir sind nicht mehr Herr über die Information, die Information ist Herr über uns! Beschleunigung Abhängigkeit Selbstverständnis Ära

3 3 Computerwoche ECM 2007 Dr. Ulrich Kampffmeyer PROJECT CONSULT Unternehmensberatung Dr. Ulrich Kampffmeyer GmbH Breitenfelder Straße Hamburg © PROJECT CONSULT 2007 Einführung

4 Giovanni Antonio Caval, genannt “Canaletto“

5 Status Quo von Enterprise Content Management

6 Definition

7 Definition | Enterprise Content Management Enterprise Content Management is the Technologies used to Capture, Manage, Store, Preserve, and Deliver Content and Documents related to Organizational Processes.

8 ECM | Die Zusammenführung von strukturiertem und unstrukturiertem Content Unstructured Content Data Business Processes STORE MANAGE DELIVER PRESERVE CAPTURE

9 Komponenten

10 ECM | Das 5-Komponenten-Modell STORE DELIVERCAPTURE PRESERVE MANAGE STORE RM WF/ BPM DM Collab STORE WCM

11 Capture Human created Recogniton Indexing Input Designs Categorization Office Documents OCR Form HCR Rich Media ICR Microfilm OMR Barcode Application created Forms Processing E-Forms/Web-Forms ERP XML Finacial Applications E-Billing Aggregation COLD/ERM Input

12 Manage STORE WCM RM WF/ BPM DM Collab

13 Document Management STORE WCM RM WF/ BPM DM Collab Document Management Checkin/Checkout Versionsmanagement Suchen und Navigieren Visualisierung

14 Collaboration STORE WCM RM WF/ BPM DM Collab Collaboration Gemeinsames Editieren Wissensbasen Whiteboards Videoconferencing Informationszusammen- führung

15 Web Content Management STORE WCM RM WF/ BPM DM Collab Web Content Management Editieren und Gestalten Publikationsprozess Konvertierung Sicherheit Visualisierung

16 Records Management STORE WCM RM WF/ BPM DM Collab Records Management Ablagesystematik Indizierung und Thesaurus Aufbewahrungsfristen Meta-Daten Archiverwaltung

17 Workflow / Business Prozess Management STORE WCM RM WF/ BPM DM Collab Workflow / Business Process Management Ablauf- und Aufbauorganisation Prozessdesign Vorgangsbildung Routen Mitzeichnung Paralleles und sequentielles Bearbeiten Wiedervorlage, Fristen Kontrolle Protokollierung

18 Store Repositories File Systems Content Management Systems Databases Data Warehouses Library Services Search/Retrieval Version Control Check In/Check Out Audit Trail Technologies SAN NAS Magneto Optical DVD CD-ROM Tape Magnetic Storage RAID Optical Disc

19 Preserve Archive Paper Mikrofilm NAS/SAN CAS WORM WORM-TAPE Aussonderung

20 Deliver Security Technologies Transformation PapierViewer Digitales Fernsehen DigitalSignature KonverterPublishing Syndication Compression Datenübermittlung mittels EDI, XML u. anderer Formate CD / DVD PDF und Fax DigitalRights Management/ Watermark XML E-Business-Portale Personalization Internet, Intranet,Extranet PKI COLD/ERMLayout/Design Distribution Security Technologies Transformation PapierViewer Digitales Fernsehen DigitalSignature KonverterPublishing Syndication Compression Datenübermittlung mittels EDI, XML u. anderer Formate CD / DVD PDF und Fax DigitalRights Management/ Watermark XML E-Business-Portale Personalization Internet, Intranet,Extranet PKI COLD/ERMLayout/Design Security asECMInfrastructure Output

21 Analysten

22 IT-Zukunft | Gartner Group | 2007 Die zehn wichtigsten Technologien Virtualization Grid computing Service-oriented business applications (SOBAs) Pervasive computing OLED/LEP technologies Linux - for important stuff - Location-aware services Desktop search tools Micro Commerce Instant messaging

23 Magic Quadrant | ECM | Gartner Group

24 Magic Quadrant | ECM Projektion Herbst 2008

25 Akzeptanz

26 ECM | Bekanntheit

27 10 Thesen Trends des kommenden Jahres

28 Ivan Shishkin

29 2.0

30 Web 2.0 ? 2.0, 3.0, 4.0 – es ist einfach langweilig durch das Anfügen von Ordnungsziffern etwas vermeintlich Neues zu postulieren. Web 2.0” und alle die anderen “xyz 2.0” sind nichts als ein Marketing-Hype, die Idee eines Kongressveranstalters!

31 Web 2.0 | Definition Web 2.0 is the network as platform, spanning all connected devices; Web 2.0 applications are those that make the most of the intrinsic advantages of that platform: delivering software as a continually-updated service that gets better the more people use it, consuming and remixing data from multiple sources, including individual users, while providing their own data and services in a form that allows remixing by others, creating network effects through an “architecture of participation,” and going beyond the page metaphor of Web 1.0 to deliver rich user experiences.

32 Vom Web 1.0 zum Web 2.0 Web 1.0 DoubleClick Ofoto Akamai mp3.com Britannica Online personal websites Evite domain name speculation page views screen scraping Publishing CMS directories (taxonomy) stickiness Web 2.0 Google AdSense Flickr BitTorrent Napster Wikipedia blogging upcoming.org and EVDB search engine optimization cost per click web services participation wikis tagging ("folksonomy") syndication

33

34 Web 2.0 | Gesellschaftliche Sicht Marketing-Schlagwort, das die veränderte Wahrnehmung und Benutzung des Internets beschreibt. Keine zentralisiert verbreiteten Informationen mehr, sondern auch Verbreitung durch unabhängige Leute, die sich untereinander vernetzen (Beispiele : Wikis, Blogs, Chats). Das Web 2.0 gibt jedem mit Internet-Zugang eine Stimme, schneller - aber auch unkontrollierter - als je zuvor. Es gibt neue Wege, wie sich Information verbreitet, unzensiert aber auch ohne gesicherte Qualität und Authentizität.

35 Web 2.0 | Technische Sicht „Web 2.0“ als Kombination der bereits Ende der 1990er Jahre entwickelten Techniken, die durch die große Zahl breitbandiger Internetzugänge erst jetzt großflächig verfügbar sind. (z.B. Web-Service-APIs, AJAX, RSS) ‏ „Web 2.0“ existiert nicht wirklich: es bezeichnet eher das Zusammenwirken verschiedener Technologien und eine vermutete bzw. gewollte Entwick- lungsrichtung. Häufige Kritik an der “technologischen Interpretation”: der Begriff ist unscharf und nahezu beliebig verwendet, um die Popularität von Angeboten und Techniken zu fördern, oder neue „Trends“ wichtig und revolutionär erscheinen zu lassen.

36 Web 42.0 Die Antwort ist 42!“ Web 42 ist das ultimative Heilsversprechen, dasjenige Web, dass die Frage nach dem Sein, nach dem Sinn des Lebens, einfach nach Allem, klar, schlüssig und ultimativ abschließend beantwortet. Viele versuchen bereits heute die Fallen von Web 6.0, Web 7.0 und Web 8.0 zu umgehen und sich ganz dem Web 42 zu verschreiben. So z.B. die Pastafaris, die in den Spaghetti des Web 42 die Offenbarung des Flying Spaghetti Monsters sehen (allerdings ist dies zur Zeit nur eine kleine Splittersekte, Pasta42, von Web-Technik-phoben Anhängern des FSM). Die wahren Verfechter des Web 42 stützen sich eher auf die ausführlichen, technisch detaillierten Beschreibungen von Douglas Adams, die zumindest den funktionalen Umfang von Web 42 erkennen lassen. Deep Thoughts Antwort „42“ lässt Äonen und Myriaden von Generationen erzittern. Und so ist auch Web 42 eine grundsätzliche Offenbarung - die Welt, wir selbst, einfach Alles ist Bestandteil des Web, das Web ist Web ist Web ist Web - Web- Web-Web-Web-Web-Web-Web-Web. Die Bezeichnung Web 42.0 mit der „.0“-Versionierung ist dagegen bei Verfechtern des wahren Web 42 sehr umstritten - man habe es nicht nötig eine Null an das Ultimative anzuhängen.

37 Enterprise 2.0 Enterprise 2.0 (Enterprise und Web 2.0) ist eine Anspielung darauf, dass Social Software zunehmend auch im Unternehmenskontext zum Einsatz kommt und die Zusammenarbeit in Unternehmen (positiv) beeinflusst.

38 2.0ECM?

39 ECM 2.0 ? Hat irgendwer irgendwann einmal ECM 1.0 definiert? Brauchen wir wirklich ECM 2.0? Sollten wir nicht gleich auf ECM 42 vorpreschen? Man könnte dann schöne Handtücher fertigen lassen mit der Aufschrift ‘ComputerWoche - ECM 42’ – denn ohne Handtuch werden wir nicht in der Lage sein, die Erde, unsere Daten und uns selbst zu retten!

40 ECM 1.0 als Infrastruktur ECM ist Infrastruktur! Dies zeigen besonders die drei Basisideen von Enterprise Content Management: ECM als integrative Middleware, ECM als unabhängige Dienste und ECM als übergreifend nutzbarer Speicherort.

41 ECM 2.0 als Infrastruktur ECM will become infrastructure at the level of operating systems, databases and software services. ECM basic functionality is a commodity.

42 Konsolidierung

43 Definition | Konsolidierung Konsolidierung bezeichnet den Prozess der Vereinheitlichung und Zusammenführung oder Verschmelzung von Systemen, Applikationen, Datenbeständen oder Strategien. Ziel ist in der Regel die Vereinfachung und Flexibilisierung der Infrastruktur. Bezogen auf marktwirtschaftliche Effekte ist Konsolidierung die Reduzierung der Anzahl von Marktteilnehmern und Produkten der gleichen Kategorie bei gleichzeitiger Schaffung höher- wertiger neuer Produkte und Stabilisierung des Marktsegmentes.

44 Konsolidierung Es gibt immer wieder neue Anbieter, die es mit neuen Produktideen oder in Nischen von ECM versuchen. Den Mainstream haben aber bereits die großen Standardsoftwareanbieter übernommen. Es gibt noch eine zweite Form der Konsolidierung – nicht die des Marktes, sondern die der Lösungen bei den Anwendern. Hier gilt es besonders in größeren Unternehmen und Unternehmensgruppen den Wildwuchs der ver- gangenen Jahre auf einheitliche Plattformen zurückzuführen.

45 Konsolidierung des Marktes heißt nicht automatisch einfachere Auswahl Fachliche Anforderungen lassen sich heute gleicher- maßen mit unterschiedlichen Produktkategorien auf verschiedenen Plattformen realisieren. Der Markt trennt sich in Standardangebote und Lösungsangebote für Branchen, Spezialthemen oder Technologie-Nischen.

46 Segmentierung

47 Definition | Segmentierung Unter Segmentierung des Marktes versteht man innerhalb eines größeren Produkt- oder Dienstleistungs- bereiches die Aufteilung in kleinere, abgrenzbare Einheiten oder Gruppierungen, die sich durch Eigenschaften, Leistungen, Zielgruppen, Preise oder andere Merkmale unterscheiden. Ist ein größerer Markt längere Zeit relativ homogen, wird er durch Segmentierung in kleinere Einheiten aufgebrochen, die es dem Konsumenten erlauben, zielgerichteter Angebote und Anbieter zu differenzieren. Segmentierung geht häufig einher mit Technologie- oder Angebotskonvergenz und Konsolidierung der Produkt- und Anbieterlandschaft.

48 Segmentierung für ECM Einfache und Basis-Lösungen 2. Suiten und Komponenten-Portfolios 3. Integrierte Lösungen 4. Speziallösungen 5. Subsysteme und Dienste 6. SaaS Software as a Service

49 Segmentierung, Konvergenz und Konsolidierung Der Markt teilt sich auf in die Anbieter von Basis- funktionalität, die betriebsystemnah, mit Datenbanken oder Office-Lösungen weit verbreitet angeboten wird, und spezielle, komplexere, dokumenten- und prozesszentrische Lösungen, die von den ECM- Spezialisten bedient werden. Auch wenn immer wieder neue innovative Unternehmen sich des Themas ECM annehmen, die Konzentration geht weiter. Die großen Standard-Software-Anbieter kaufen hinzu und erhöhen durch die neu hinzugewonnene Funktionalität zugleich auch die Messlatte für alle anderen, die sich ebenfalls im ECM-Markt tummeln. Konvergenz beflügelt so die Konsolidierung.

50 Service Oriented Architecture

51 Definition | SOA SOA, Service orientierte Architektur, ist ein Konzept für eine Systemarchitektur mit dem Ziel einer unternehmensweiten, agil gestaltbaren Prozess- integration. SOA ist ein Designansatz zum Entwurf von komplexen Softwaresystemen, deren Funktionalität durch voneinander unabhängige, lose gekoppelte Dienste (Services) realisiert wird.

52 Definition | SOA Wesentliche SOA-Eigenschaften: SOA ist ein Architekturansatz, kein Produkt und kein Werkzeug Services enthalten kleine Bausteine der Applikations- logik SOA aggregiert lose gekoppelte Services zu Geschäfts- prozessen Services sind interoperabel und kommunizieren über standardisierte Schnittstellen und Bus-Systeme miteinander

53 SOA | Direkte Anwendungsintegration

54 SOA als Zukunftsvision Die Applikation, wie sie uns bisher bekannt war, gehört der Vergangenheit an, und die monolithische IT-Infrastruktur vergangener Tage wird in eine dynamische Matrix lose gekoppelter Dienste zerlegt. Der Wechsel zu SOA wird nicht einfach sein: Wir müssen lernen diese neue Software auf neue Art und Weise erstellen und managen. Das Ergebnis wird aber das bewegliche, on-demand Unternehmen sein.

55 SOA | Vorteile in ECM-Umgebungen SOA ermöglicht es dem Anwender für Dokument- und Content-Funktionalitäten die Infrastruktur zu harmonisieren: nur ein Archiv für alle Informationen nur ein Konvertierungsdienst nur eine Workflow-Engine nur eine Collaboration-Plattform nur …

56 ECM 2.0 als SOA-Vision SOA ist das Ende des Wildwuchses der gewachsenen Dokumentenmanagement-Informationsinseln. SOA liefert die notwendige Infrastruktur für die Integration von ECM-Diensten. Ein auf SOA basierendes Dienstekonzept verringert die Fertigungstiefe bei der Erstellung von ECM- Suiten. SOA reduziert ECM auf die Bereitstellung von Infrastruktur-Komponenten.

57 SaaS

58 Definition | SaaS SaaS Software as a Service ist eine Methode, Software nach Bedarf bereitzustellen. Es ähnelt dem ASP Application Service Providing. Unternehmen können über SaaS Software-Anwendungen je nach Bedarf über das Web nutzen. In Bezug auf die Skalierbarkeit bieten "SaaS"-Lösungen hohe Flexibilität. Durch die steigenden Ansprüchen an die Performance von Mitarbeitern und Lieferanten, gleichzeitig aber auch von Kunden an die Unternehmens-Performance ist die Kontrolle und das Management der Anwendungen und Systeme durch 24/7 Services meist gewährleistet.

59 Nutzen | SaaS Mittelständische Unternehmen und verteilte Organisationen, die oftmals über keine oder aber nur limitierte ITK-Ressourcen verfügen, können schnell und effektiv neue Marktplätze besetzen und neue Geschäfts- einheiten professionell aufbauen Bei den Sicherheitsfragen können Anwender von dem bereits verfügbaren Security-Know How auf Anbieterseite profitieren, die sie ständig durch die Tätigkeit für andere Kunden vertiefen kann Der Nutzer von SaaS muss sich nicht selbst um Software- Updates oder die Verfügbarkeit seiner Informationen kümmern

60 SaaS im ECM SaaS erlaubt die Nutzung von ECM-Diensten in geschlossenen Gemeinschaften als ASP und in offenen Gemeinschaften über Web-Methoden. Beispiele sind: der „Internetsafe“, Projektmanagement-Plattformen, verteilter Workflow, kollaboratives Arbeiten in verteilten Gemeinschaften, Übersetzungs- und Publikationswerkzeuge, etc.

61 SaaS | Zukunft Schätzungen von Gartner gehen davon aus, dass bis zum Jahr Prozent der gesamten Software auf der Basis des SaaS- Modells entwickelt sein könnte.

62 ECM 2.0 | Die Zukunft im SaaS? SaaS demokratisiert ECM: durch SaaS wird ECM-Funktionalität erstmals einer großen Gemeinschaft außerhalb der internen Unternehmenslösungen bereitgestellt. SaaS stellt neue Herausforderungen an ECM: SaaS forciert die technologische und funktionale Weiterentwicklung von ECM, um die Nutzung durch unbekannte Dritte und mit einfachen Benutzerschnitten über das Internet zu ermöglichen.

63 Prozessmanagement

64 Definition | Geschäftsprozessmanagement beschäftigt sich mit dem Herausfinden, Gestalten, Dokumentieren und Verbessern von Geschäfts- prozessen zentrale Fragestellung: „Wer macht was, wann, wie und womit?“ Zur Verbesserung und Steuerung werden ent- sprechende Kennzahlen verwendet

65 Geschäftsprozessmanagement Da viele Anwender bereits Dokumentenmanagement und Archivierung haben (oder glauben dies mit Sharepoint oder Datensicherung umgesetzt zu haben) wird sich die Entwicklung auf das Thema Business Process Management konzentrieren. In den Prozessen steckt das größte ungenutzte ECM- Potential. Information hat nur dann einen inhärenten Wert, wenn sie als Wissen in Prozessen nutzbar gemacht wird.

66 Geschäftsprozessmanagement BPM Business Process Management wird dabei aber nicht als alleinstehende Funktion auftreten, allenfalls als Basis für Anwendungen oder integriert in führende Anwendungen wie ein ERP-System. Spätestens mit der weiten Nutzung von VISTA wird Workflow ein für alle Anwender zugängliches Thema sein und das ursprüngliche Microsoft-Malwerkzeug Visio wird manchem professionellen Workflow- Design-Werkzeug das Wasser abgraben.

67 Business Process Management und ECM 2.0 Prozessmanagement-Software ist das Rückrat von ECM ECM stellt Business Process Management die notwendigen Informationen bereit Prozesse teilen sich auf nach Nutzerorientierten Workflow-, Collaborations- und Kommunikationsfunktionen Hintergrundsprozesse zur Verknüpfung von Anwen- dungen, Ressourcen und Daten Begleitende Compliance-Prozesse zur Nachvollzieh- barkeit der Be- und Verarbeitung von Informationen

68 Integration

69 Definition | Integration Die Integration dient zur Verknüpfung von verschiedenen Anwendungen: Verringerung und Vermeidung von Schnittstellen. Hierbei wird zwischen Funktionsintegration, Datenintegration und Geschäftsprozessintegration unterschieden. Mehrere arbeitsteilige Applikationen werden in einer Anwendungzusammengefasst. Dadurch wird verhindert, dass dieselben Funktionen in verschiedenen Anwendungen implementiert werden müssen. Gleichzeitig werden Schnitt-stellen zur Datenübergabe vermieden.

70 Integration | Die Natur von ECM Die Zeit der Insellösungen ist vorbei! Ohne Integration in andere Anwendungen gibt es kein ECM Enterprise Content Management Die Integration darf nicht bei der Technik haltmachen – ECM muss Organisation und den Menschen einschließen.

71 Integrationsaspekte Organisations- abteilung Mensch Organisation Technik Informationsverarbeitung Editing, Publishing, Tabellenkalkulation, individuelle Anwendungen Daten Datenbank, Hostdaten, Vorgangsdaten, CI-/NCI-Daten Ablauforganisation Logische Reihenfolge, zeitliche Reihenfolge Regeln Aufbauorganisation Personen, Rollen, Kompetenzen, Organisationseinheiten Enterprise-Content- Management IT-AbteilungFachabteilung

72 ECI | Enterprise Content Integration Integration über die Information selbst: ECM-Technologien bieten in Gestalt von Enterprise Content Integration die Möglichkeit, Informationen aus verschiedenen Quelle zu empfangen und diese verschiedenen Ziel- systemen zur Verfügung zu stellen ohne dass die Quell- und Zielsysteme direkt verbunden sein müssen.

73 EAI | Enterprise Application Integration ECM als Integrationswerkzeug: ECM-Technologien wie Workflow, Business- Process-management und andere fungieren als Integrations-werkzeuge und Schnitt- stellensysteme zur Verbindung von An- wendungen, die über Prozesse und Dokumente miteinander kommunizieren müssen.

74 Integrationsfähigkeit als Voraussetzung für ECM 2.0 Die Zusammenführung von Komponenten mittels Integration ist in heterogenen Landschaften die einzige Chance, in den zunehmend komplexen IT-Umgebungen zukunftssichere Lösungen zu erstellen. ECM ist keine Einzelkomponente oder ein eigenständiges, losgegelöstes System – ECM ist ein integrierter Baustein aller modernen Informationssysteme.

75 Compliance

76 Definition | Compliance Compliance ist die Gesamtheit aller zumutbaren Maßnahmen, die das regelkonforme Verhalten eines Unternehmens, seiner Organisations- mitglieder und seiner Mitarbeiter im Hinblick auf alle gesetzlichen Ge- und Verbote begründen. Compliance ist die Übereinstimmung mit und die Erfüllung von rechtlichen und regulativen Vorgaben.

77 Compliance | Grundsätzliche Kriterien Authentizität Vollständigkeit Nachvollziehbarkeit Zugriffssicherheit Geordnetheit Integrität Auffindbarkeit Reproduzierbarkeit Unverändertheit Richtigkeit Prüfbarkeit Portabilität Vertrauenswürdigkeit

78 IMC | Information Management Compliance IMC hat nicht nur mit Technik zu tun, sie muss sich im gesamten Unternehmen, im Umgang mit Information und in den Prozessen einer Organisation widerspiegeln Sie hat mit Verantwortung von Personen und deren Tätigkeit, Nachvollziehbarkeit und Qualitätsstandards zu tun Information Management Compliance ist eine Abbildung all dieser Komponenten in elektronischen Systemen Diese beinhalten nicht nur Komponenten wie Records Management und Archivierung, sondern Datensicherung und Datensicherheit, Zugriffsschutz, Kontrollsysteme und andere Komponenten

79 Die vier Komponenten von IMC | Information Management Compliance 1.Information Management Policy Grundregeln und Verwaltensweisen für den Umgang mit Prozessen und Informationen, die sich in der „Corporate Governance“ niederschlagen. Dies schließt die das Bewusstmachen, die Zuordnung der Verantwortung, und die Verankerung der Policy im Management der Organisation ein. Das Management trägt hier nicht nur die eigene Verantwortung für die Einhaltung der Regularien, sondern auch für Umsetzung im Unternehmen mit Vorbildfunktion.

80 Die vier Komponenten von IMC | Information Management Compliance 2.Delegation Zuordnung von Verantwortlichkeiten und entsprechende Ausbildung auf den nachgeordneten Ebenen, die allen Betroffenen die Bedeutung von Compliance-Regeln deutlich macht. Dies schlägt sich auch in den Arbeitsprozessen, Arbeitsplatzbeschreibungen, Verträgen und Arbeitsanweisungen nieder Auf den verschiedenen Ebenen einer Organisation muss abhängig von Aufgaben und Zuständigkeiten der Mitarbeiter eine Durchgängigkeit erzeugt werden.

81 Die vier Komponenten von IMC | Information Management Compliance 3.Nachhaltung Die Einhaltung der Regeln muss regelmäßig überprüft werden. Hierzu gehören z.B. Qualitätssicherungsprogramme ebenso wie Audits. Dabei ist auf eine ständige Verbesserung der Prozesse und auf die Nachführung der Dokumentation zu den durchgeführten Maßnahmen Wert zu legen.

82 Die vier Komponenten von IMC | Information Management Compliance 4.Sichere Systeme Die IT-Systeme müssen den Anforderungen mit ihrer Funktionalität, Sicherheit und Verfügbarkeit genügen und die Nachvollziehbarkeit unter- stützen. Compliance beschränkt sich hier nicht nur auf die Anwendungsfunktionalität und das Dokumentenmanagement sondern schließt den gesamten Betrieb der Lösung ein.

83 ECM & Compliance Enterprise Content Management stellt die notwendigen Technologien für die Erfüllung von Compliance-Vorgaben bereit: Protokollierung für das Logging von Aktivitäten Posteingangs- und Postausgangsbücher für die Nachvollziehbarkeit Elektronische Archive für die Unveränderbarkeit Berechtigungs- und Rollenmanagement für den Schutz der Informationen

84 ECM & Compliance Kontrollierte Workflows für einheitliche Ergebnisse und gleichbleibende Qualität Benachrichtigungen und Eskalation für die zeitnahe Abarbeitung von Informationen Virtuelle Akten zur Zusammenführung von allen Informationen aus unterschiedlichen Systemen in einer vollständigen, aktuellen Übersicht Ordnungssystematiken mit Kontroll- und Vererbungsmechanismen Versionierung von Objekten und Strukturen zur Nachvollziehbarkeit der Bearbeitung usw.

85 ECM 2.0 ist der „Enabler“ zur Erfüllung von Compliance-Anforderungen Es muss eine rechtliche Angleichung der elektronischen Welt an die Papierwelt stattfinden. Nur mit einem komplett neuem Rahmenwerk von Gesetzen und Richtlinien können allgemeingültige und gerechte Grundlagen für Information Management Compliance geschaffen werden. Das elektronische Original rückt in den Vordergrund – Papierdokumente sind häufig nur noch eine mögliche Repräsentation von elektronisch entstandenen Dokumenten. Compliance ist DER Markttreiber für den Einsatz von Enterprise Content Management!

86 Corporate Governace CG Corporate Governance sind die rechtlichen und institutionellen Rahmenbedingungen, die mittelbar oder unmittelbar Einfluss auf die Führungsentscheidungen eines Unternehmens und somit auf den Unternehmenserfolg haben Der Ursprung für CG liegt bereits in den 30er Jahren, als man sich verstärkt Gedanken über die Rechte der Aktionäre machte International wurden CG durch die OECD in Gestalt der „Principles of Corporate Governance“ 1984 verankert und 2004 aktualisiert Europäische Kommission hat 2004 ein European Corporate Governance Forum als Beratungsgremium eingerichtet

87 Compliance als Bestandteil von Corporate Governance Deutschland 2002 hat das Bundesministerium der Justiz den Corporate-Governance-Kodex veröffentlicht Unternehmensgesetze KonTraG UMAG Handels- und Steuerrecht Verbraucherschutz

88 Compliance als Bestandteil von Corporate Governance International Schweiz: Swiss Code of Best Practice (2002) Österreich: ÖCGK Österreichischer Corporate Governance Kodex (2002) Großbritannien: „Reports“ Cadbury Report, 1992 Greenbury Report,1995 Hampel Report, 1998 Turnbull Report, 2005 Frankreich: LSF Loi de Sécurité Financière (2003) u.a.

89 IT Governance liegt in der Verantwortung des Vorstands und des Managements ist ein wesentlicher Bestandteil der Unternehmensführung besteht aus Führung, Organisationsstrukturen und Prozessen, die sicherstellen, dass die IT die Unternehmensstrategie und -ziele unterstützt Hauptziel von IT-Governance ist es, die Anforderungen an die IT sowie die strategische Bedeutung von IT zu verstehen, um den optimalen Betrieb zur Erreichung der Unternehmensziele sicherzustellen und Strategien für die zukünftige Erweiterung des Geschäftsbetriebes zu schaffen.

90 Risk Management Potenzielle Risiken, die die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage eines Unternehmens mittel- und langfristig gefährden könnten, werden zunächst mit Hilfe des pro- aktiven Risk Managements identifiziert, analysiert und bewertet. Das Ziel besteht in der Sicherung des Fortbestandes eines Unternehmens, der Absicherung der Unternehmensziele gegen störende Ereignisse und in der Steigerung des Unternehmenswertes.

91 GCR | Governance, Compliance und Risk Management GCR vereinigt die Trends Corporate Governance, IT-Governance, Risikomanagement und Compliance unter dem Dach des Process und Records Management. GCR in nächster Zeit der Motor, der ECM vorantreiben wird. In den letzten Jahren ist das Angebot an Records- Management-Lösungen sprunghaft angestiegen. Der europäische Standard MoReq2 wird diesen Trend auch in Europa beflügeln.

92 Sicherheit

93 Definition | Sicherheit Sicherheit bezeichnet einen Zustand, der frei von unvertretbaren Risiken der Beein- trächtigung ist oder als gefahrenfrei angesehen wird. Sicherheit ist sowohl auf ein einzelnes Individuum als auch auf andere Lebewesen, auf unbelebte reale Objekte oder Systeme wie auch auf abstrakte Gegenstände (z. B. eine Kapitalanlage oder Information) bezogen.

94 Sicherheit und Informationsmanagement Für Informationssysteme sind verschiedene Ausprägungen von Sicherheit zu unterscheiden: Informationssicherheit Systemsicherheit Speichersicherheit Zugangssicherheit Investitionssicherheit Revisionssicherheit Migrationssicherheit usw.

95 Systemsicherheit und ECM Die Sicherheit von Systemen bezieht sich im Rahmen von ECM-Lösungen im wesentlichen auf: Stabilität und störungsfreier Betrieb Hohe Verfügbarkeit und geringstmögliche Ausfallzeiten Informationssicherheit und keine Datenverluste Transaktionssicherheit und keine nicht behebbaren Abbrüche Sichere Restart- und Recovery-Verfahren Nachvollziehbarkeit von Änderungen am und im System

96 Systemsicherheit und ECM Robustheit gegen versehentliche oder intentionelle Beeinträchtigungen und herbeigeführte Fehler- situationen Migrationssicherheit für Komponenten, Software, Strukturen, Metadaten, Kontext und Informations- objekte Kryptografisch encodierte Übermittlung von Informationen über externe Leitungen Firewall und Intrusion Detection zur Absicherung der Systeme Kontrollierte Redundanz denn ein Speicherort und ein Speichermedium sind nie genug

97 Zugangssicherheit und ECM Die Zugangssicherheit bezieht sich auf: Räumlichkeiten mit Zugangskontrolle und nachvollziehbarem Zugang Rechner am Arbeitsplatz oder unterwegs Software auf dem Rechner, gesichert durch Benutzerkennung, Passwort und gegebenenfalls weitere Schutzmechanismen wie Erkennung biometrischer Merkmale oder Verschlüsse

98 Zugangssicherheit und ECM Anwendungssysteme mit separatem Login oder Single- Login mit rollenbasierter Berechtigung zur Nutzung von Funktionalität und Daten mittels der Anwendung Speicher-, Ablage- und Archivsysteme mit kontrolliertem, protokollierten Zugriff auf gespeicherte Daten und Informationsobjekte einschließlich Ausblenden von nicht zulässigen Suchergebnissen, Strukturen und Informationsobjekten sowie Kontrolle der Bearbeitung mit Versionierung, Historisierung, Checkout und anderen Mechanismen

99 Investitionssicherheit und ECM Investitionssicherheit definiert sich durch: Universelle und einheitliche Einsetzbarkeit der Lösung für möglichst viele Anwendungen und möglichst alle Informationen im Unternehmen Stufenweise Ausbaufähigkeit und Skalierbarkeit ohne System- oder Softwarewechsel Langfristige Nutzbarkeit von Komponenten, Software, Anwendung und gespeicherten Informationen Einfache Updates ohne Umstellung von Systemen und unter Weiternutzung vorhandener Informations- objekte

100 Investitionssicherheit und ECM Gute Programmier- und Administrationswerkzeuge, um ohne Risiko für die bestehende Anwendung und Informationsstruktur Änderungen und Ergänzungen durchführen zu können Migrationssicherheit um ohne Datenverluste updaten oder das System wechseln zu können Langfristige Verfügbarkeit des Anbieters, seines Produktes und ausgebildeter Fachkräfte am Markt Nicht auf den kurzfristigen ROI fixiert sein sondern auf die Nachhaltigkeit der Lösung

101 Revisionssicherheit und ECM Der Begriff Revisionssicherheit bezieht sich auf die revisionssichere Archivierung für elektronische Archivsysteme, die in Deutschland den Anforderungen des Handelsgesetzbuches (§§ 239, 257 HGB), der Abgabenordnung (§§ 146, 147 AO), der Grundsätze ordnungsmäßiger DV- gestützter Buchführungssysteme (GoBS) und weiteren steuerrechtlichen und handelsrechtlichen Vorgaben entsprechen. Der Begriff orientiert sich damit am Verständnis der Revision aus wirtschaftlicher Sicht und betrifft aufbewahrungspflichtige oder aufbewahrungswürdige Informationen und Dokumente. Revisionssichere Archivsysteme stellen im ECM-Portfolio die „Preservation“-Komponente dar. Wesentliches Merkmal revisionssicherer Archivsysteme ist, dass die gespeicherten Informationen datenbankgestützt wiederauffindbar, nachvollziehbar, unveränderbar und verfälschungssicher archiviert sind. Revisionssichere Archivierung ist ein wesentlicher Bestandteil für die Compliance von Informationssystemen.

102 Revisionssicherheit: Kriterien Folgende Kriterien gelten für die Revisionssicherheit von Archivsystemen: Ordnungsmäßigkeit Vollständigkeit Sicherheit des Gesamtverfahrens Schutz vor Veränderung und Verfälschung Sicherung vor Verlust Nutzung nur durch Berechtigte Einhaltung der Aufbewahrungsfristen Dokumentation des Verfahrens Nachvollziehbarkeit Prüfbarkeit

103 Sicherheit und Risiko Absolute Sicherheit gibt es nicht! Auch nicht bei doppelt und dreifach ausgelegten Rechenzentren, Rechnern, Leitungen, Anschlüssen usw.! Vermeintlich absolute Sicherheit ist nicht bezahlbar! Der Umfang von Sicherheit und die durch Einschränkung von Sicherheitsvorkehrungen entstehenden Risiken müssen individuell für jedes Unternehmen und jedes System definiert werden. Der Aufwand für Sicherheit muss sich am Wert der gespeicherten Information und des durch die Anwendung generierten Nutzens orientieren.

104 Sicherheit und ECM 2.0 ECM-Lösungen speichern unternehmenskritische Informationen und müssen möglichst sicher installiert, genutzt und betrieben werden. Sie haben den gleichen Stellenwert und sind genauso zu behandeln wie operative Anwendungen, ERP-Systeme, Konstruktionsprogramme oder CRM-Software. Enterprise Content Management sichert die Verfügbarkeit, Nutzbarkeit und Nachvollziehbarkeit von Informationen im Unternehmen. Ohne ECM ist eine wirtschaftliche Nutzung von schwach- und unstrukturierten Informationen kaum mehr möglich.

105 Informations- management

106 Definition | Informationsmanagement Informationsmanagement wird als "das Leitungshandeln im Unternehmen in Bezug auf Information und Kommunikation" verstanden und umfasst "alle Führungsaufgaben, die sich mit Information und Kommunikation... befassen". Ziel ist es, eine Informationsinfrastruktur aufzubauen und so zu managen und zu nutzen, dass eine optimale Unterstützung der Informationsfunktion ermöglicht und ein optimaler Beitrag zum Unternehmenserfolg geleistet wird. Für die Umsetzung der Ziele werden Aufgaben des Informationsmanagements auf strategischer, administrativer und operativer Ebene definiert.

107 Informationsmanagement und ECM 2.0 Enterprise Content Management geht im Informationsmanagement als Infrastruktur auf: aus ECM wird EIM.

108 Definition | EIM Enterprise Information Management ist eine Kombination von Strategien, Prozessen und offenen Technologien, die für die zeitgerechte Bereitstellung zuverlässiger, konsistenter und aktueller Informationen zur Entscheidungs- unterstützung sorgt. EIM verbindet Business-Intelligence-, Business- Performance-, Business-Process-, DataWarehouse- und Enterprise-Content-Management-Ansätze zu einem einheitlichen und durchgängigen Management aller Informationen im Unternehmen.

109 Ausblick

110 Hubble Mission April

111 Wir sind nicht mehr Herr über dir Information, die Information ist Herr über uns!

112 Beschleunigung

113 Definition | Beschleunigung Im Allgemeinen bezeichnet Beschleunigung jede Änderung des Geschwindigkeitsvektors, also auch eine Abnahme des Betrages (Verzögerung oder Abbremsung) oder eine Richtungsänderung bei gleich bleibendem Geschwindigkeitsbetrag. Die Beschleunigung ist eine physikalische Größe aus der Kinematik, die definiert ist als die Änderung der Geschwindigkeit pro Zeitintervall.

114 Innovationsgeschwindigkeit Die Innovationsgeschwindigkeit in der Informations- und Kommunikationstechnologie ist inzwischen deutlich schneller als die Auffassungsgabe und Anpassungsfähigkeit des Menschen. Nicht erst die Zukunft, bereits die Gegenwart überfordert uns in unserer Humandisposition.

115 Flood - Overflow - Overload - Explosion Wir leiden an einer Informationsüberflutung und müssen die werthaltige, wichtige Information mühsam suchen. Wir ertrinken in Information und dürsten nach Wissen. Speicher wird es mehr als genug geben, die Software zur Verwaltung der Information kann jedoch mit den Tera-, Peta- und YottaBytes nicht Schritt halten. Der ständig überquellende, nicht abgearbeitete elektronische Posteingangskorb ist nach dem Maussyndrom und dem Blackberry-Daumen die nächste anerkannte Berufskrankheit des Büromenschen.

116 Flood - Overflow - Overload - Explosion Frage eines Rechenzentrumsleiters: Wo liegt das größere Problem – bei mir zu Hause mit 60 TeraByte an ungesicherten Urlaubsbildern und digitalen Videos, oder in der Firma mit den 800 MegaBytes an SAP- Daten im hochsicheren Rechenzentrum?

117 Exponentielles Wachstum in der Computertechnik

118 Terabytes, Petabytes, Exabytes, Zetabytes, Yottabytes … System- zentrisch PC-zentrisch Netzwerkzentrisch Informationszentrisch 2040 Web-zentrisch

119 Abhängigkeit

120 Definition | Abhängigkeit Abhängigkeit ist allgemein definiert als: verschiedene Formen des Angewiesenseins auf bestimmte Substanzen oder Verhaltensweisen. Zustand, in dem der Einzelne in seinem Dasein, Fühlen, Denken oder Handeln teilweise oder ganz auf andere Menschen (z. B. Eltern), Institutionen (z.B. Krankenhaus), Substanzen (z. B. Alkohol) oder Vorstellungen (z. B. Zwangsvorstellungen) angewiesen ist

121 Abhängigkeit und Richtigkeit Die Abhängigkeit von der Verfügbarkeit von elektronischer Information wächst ständig. Ganze Bereiche unseres öffentlichen Lebens, unserer Wirtschaft und unserer Verwaltung arbeiten nur noch mit elektronischer Information. Ist sie nicht verfügbar, sind wir nicht arbeitsfähig – oder in Zukunft – nicht überlebensfähig. Die Frage nach der Verfügbarkeit, Vollständigkeit und Richtigkeit von Information ist längst eine Existenzfrage geworden.

122 Abhängigkeit und Verlust Nach Naturkastrophen wie großen Überschwemmungen machen Unternehmen häufig nicht wieder auf – nicht, weil ihre Lagerhallen weggeschwommen sind, nein, weil sie ihre EDV nicht wieder ans Laufen bekommen haben.

123 Selbstverständnis

124 Definition | Selbstverständnis Das Selbstverständnis des Menschen beschreibt die Wahrnehmung seiner eigenen Rolle in seiner Umwelt und die Wahrnehmung anderer Menschen in Bezug auf die eigene Position. Selbstverständnis kann sich durch innere Werte, private oder gesellschaftliche Rollen sowie verstärkt durch die berufliche Position manifestieren. Die Frage nach dem Selbstverständnis des Menschen ist aufs Engste verknüpft mit den Fragen nach dem Sein, dem Wert des eigenen Daseins und dem Sinn des Lebens. Die Frage des Selbstverständnisses des Menschen in einer technisierten Umwelt, die ihm immer mehr Entscheidungen abnimmt, führt zur Sinnkrise der Gesellschaft. „Der gläserne Mensch“ ist nur eine Ausprägung der damit verbundenen Ängste. Der Mensch in der Informationsgesellschaft hat ein anderes Selbstverständnis als im Zeitalter zuvor.

125 Informations- und Telekommunikationstechnik stellt unser eigenes Selbstverständnis in Frage Elektronische Information durchdringt alle unsere Lebensbereiche, steuert unsere Autos, identifiziert unsere Einkäufe, kommuniziert mit Waschmaschine und Bügelautomat, verfolgt uns als Rattenschwanz im Internet, macht uns transparent - und damit verletzlich.

126 Informations- und Telekommunikationstechnik stellt unser eigenes Selbstverständnis in Frage Beherrscht der Mensch die Maschine oder die Maschine den Menschen? Zu Beginn des 21. Jahrhunderts gewinnt die Information die Oberhand über uns. Der Mensch muss seine Rolle im Verhältnis zur Information, zu seiner beruflichen und nicht mehr privaten Existenz, zu seinem eigenen Selbstverständnis als Mensch neu definieren.

127 Selbstverständnis? Selbstverständnis! Was wird die Rolle des Menschen in dieser alles durchdringenden Informationswelt sein: TRON ? Welt am Draht ? Otherland ? Matrix ? oder doch nur Couch Potato ?

128 Ära

129 Definition | Ära Der Begriff Ära steht allgemein für ein Zeitalter bzw. für eine Zeitrechnung. Von einer neuen Ära spricht man, wenn ein bedeutendes Ereignis oder eine Entdeckung oder Erfindung das bisherige Leben bzw. die Lebensumstände vieler oder gar aller Menschen nachhaltig verändert. Der Begriff beinhaltet grundsätzlich eine positive oder neutrale Bewertung dieses Zeitalters.

130 Ära des Umbruchs Unsere Zeit ist eine der interessantesten Perioden der Menschheitsgeschichte. In nur einer Generation werden wir in die virtuelle Welt der Informationsverarbeitung katapultiert. Unsere Epoche stellt die Erfindung der Schrift, des Buchdrucks, der Kanonen und der Eisenbahn mit Leichtigkeit in den Schatten. Wir sollten diese einmalige Epoche geniessen. Etwas Vergleichbares wird so schnell nicht wiederkommen.

131 131 Computerwoche ECM 2007 Dr. Ulrich Kampffmeyer PROJECT CONSULT Unternehmensberatung Dr. Ulrich Kampffmeyer GmbH Breitenfelder Straße Hamburg © PROJECT CONSULT 2007 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit ! Dr. Ulrich Kampffmeyer Folien dieses Vortrags, Handout, Newsletter, weiterführende Informationen...

132 132 Computerwoche ECM 2007 Dr. Ulrich Kampffmeyer PROJECT CONSULT Unternehmensberatung Dr. Ulrich Kampffmeyer GmbH Breitenfelder Straße Hamburg © PROJECT CONSULT 2007 FolieQuellen und CopyRight 1 + 2PROJECT CONSULT Unternehmensberatung – 26Hintergründe: Himmelsausschnitte aus Bildern von Giovanni Antonio Caval, genannt Canaletto 5 + 6PROJECT CONSULT Unternehmensberatung ECM Definition. AIIM Association for Image and Information Management interneational, Silver Springs, USA, 2005, – 20ECM Komponeten-Grafik. PROJECT CONSULT Unternehmensberatung 2003 nach Vorlagen der AIIM Association for Image and Information Management international, Silver Springs, USA, Unter GNU auf Wikipedia veröffentlicht: 21PROJECT CONSULT Unternehmensberatung Gartner Group. The 10 most important technology drivers. Predicts 2006 – A Gartner Blog Gartner Group. Magic Quadrant ECM Projektion Herbst 2008 von PROJECT CONSULT Unternehmensberatung auf dem Magic Quadrant der Gartner Gruppe PROJECT CONSULT Unternehmensberatung AIIM international, Market Study on Records Management, August 2006, Hintergründe: Waldauschnitte aus Bildern von Ivan Shishkin Ulrich Kampffmeyer, Dr. Ulrich Kampffmeyer, Tim O‘Reilly, Web O‘Reilly Radar, 32Tim O‘Reilly: Web 1.0 to Web Markus Angermaier. Aperto.de PROJECT CONSULT Unternehmensberatung. 2007, Ulrich Kampffmeyer, PROJECT CONSULT Newsletter, Juni 2006, „In der Diskussion: 1, 2, 3 und so weiter“ 37Nach Tom Davenport, Enterprise 2.0 Conference. Boston, Juni PROJECT CONSULT Unternehmensberatung http://de.wikipedia.org/wiki/Konsolidierung PROJECT CONSULT Unternehmensberatung. 2005, Ulrich Kampffmeyer PROJECT CONSULT Unternehmensberatung. 2006

133 133 Computerwoche ECM 2007 Dr. Ulrich Kampffmeyer PROJECT CONSULT Unternehmensberatung Dr. Ulrich Kampffmeyer GmbH Breitenfelder Straße Hamburg © PROJECT CONSULT 2007 FolieQuellen und CopyRight Hintergründe: Waldauschnitte aus Bildern von Ivan Shishkin 51Charles Stack, Network World PROJECT CONSULT Unternehmensberatung PROJECT CONSULT Unternehmensberatung Ulrich Kampffmeyer, PROJECT CONSULT Unternehmensberatung Gartner Group. SaaS Software as a Service. Gartner Symposium, Orlando, Oktober PROJECT CONSULT Unternehmensberatung PROJECT CONSULT Unternehmensberatung Wikipedia.de, PROJECT CONSULT Unternehmensberatung PROJECT CONSULT Unternehmensberatung Wikipedia.de, 70PROJECT CONSULT Unternehmensberatung. 2004, 2005, Integrationsaspekte. Von PROJECT CONSULT 2007 umgesetzt nach einer Grafik der IOT Consulting, München, PROJECT CONSULT Unternehmensberatung PROJECT CONSULT Unternehmensberatung. 2007, Ulrich Kampffmeyer, PROJECT CONSULT Unternehmensberatung Wikipedia.de, PROJECT CONSULT Unternehmensberatung, PROJECT CONSULT Unternehmensberatung PROJECT CONSULT Unternehmensberatung PROJECT CONSULT Unternehmensberatung http://de.wikipedia.org/wiki/IT-Governance PROJECT CONSULT Unternehmensberatung http://de.wikipedia.org/wiki/IT-Governance 90http://www.risknet.de/Glossar.93.0.html?&tx_simpleglossar_pi1[headerList]=R&tx_simpleglossar_pi1[showUid]=535 91Ulrich Kampffmeyer PROJECT CONSULT Unternehmensberatung Wikipedia.de, PROJECT CONSULT Unternehmensberatung. 2005

134 134 Computerwoche ECM 2007 Dr. Ulrich Kampffmeyer PROJECT CONSULT Unternehmensberatung Dr. Ulrich Kampffmeyer GmbH Breitenfelder Straße Hamburg © PROJECT CONSULT 2007 FolieQuellen und CopyRight Hintergründe: Waldauschnitte aus Bildern von Ivan Shishkin PROJECT CONSULT Unternehmensberatung PROJECT CONSULT Unternehmensberatung http://de.wikipedia.org/wiki/Informationsmanagement, PROJECT CONSULT PROJECT CONSULT Unternehmensberatung Business Objects PROJECT CONSULT Unternehmensberatung Hintergründe: Ausschnitte aus Weltraumfotografien der Hubble Mission 109 – 110PROJECT CONSULT Unternehmensberatung Ulrich Kampffmeyer PROJECT CONSULT Unternehmensberatung http://de.wikipedia.org/wiki/Beschleunigung 114Ulrich Kampffmeyer Ulrich Kampffmeyer John Naisbitt, Megatrends Ulrich Kampffmeyer. 2003, Ulrich Kampffmeyer PROJECT CONSULT Unternehmensberatung http://www.medizinfo.de/sucht/sucht/abhaengigkeit.shtml und 121Ulrich Kampffmeyer Ulrich Kampffmeyer PROJECT CONSULT Unternehmensberatung Ulrich Kampffmeyer Ulrich Kampffmeyer Ulrich Kampffmeyer PROJECT CONSULT Unternehmensberatung http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%84ra 130Ulrich Kampffmeyer PROJECT CONSULT Unternehmensberatung Quellenverzeichnis


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